Fensterlaibung dämmen
Zeige den Heizkosten die kalte Schulter!
DIY Anleitung: So schnell und einfach dämmst du deine Fensterlaibung
Fenster stellen insbesondere in Altbauten eine bauphysikalische Schwachstelle dar. Im Bereich der Fensterlaibung werden besonders häufig Mängel nachgewiesen. So können Fenster sowie die Anschlüsse an die Gebäudestruktur undichte Stellen und Wärmebrücken aufweisen. Durch diese Wärmebrücken entweicht Heizenergie ungehindert nach außen. Gleichzeitig kondensiert an der ausgekühlten Wand im Bereich der Laibung feuchte Raumluft, was langfristig zu Schimmelbildung führen wird.
Doch es gibt gute Nachrichten: Bereits mit kleinen baulichen Maßnahmen im Haus kannst du schnell und einfach deinen Energiebedarf senken und so langfristig Kosten sparen. Wie du deine Fensterlaibung fachgerecht dämmst, erfährst du in diesem Blogartikel.
Packen wir’s an!
Übrigens: weitere Tipps und Tipps zum Energie sparen erhälts du in unserem Energie-Ratgeber.
Benötigtes Material
Werkzeug
- Glättspachtel
- Wandfarbe
- Klebeband
- Cuttermesser
- Maurerkelle
- Glättkelle

Schritt 1: Fensterlaibung ausmessen und Bauplatte zuschneiden
Schneide nun die Ultrament Bauplatte Do it mit einem scharfen Cuttermesser gemäß den gemessenen Maßen zu. Wenn du mehrere Zuschnitte benötigst, achte darauf, dass die Kanten möglichst genau und sauber sind, um die Passform zu maximieren.
Schritt 2: Kleber auftragen
Nun wird es Zeit, den Ultrament Klebe- und Dichtpower aufzutragen. Trage den Kleber in Schlangenlinien auf die Rückseite der Bauplatte auf. Dies stellt sicher, dass der Kleber gleichmäßig verteilt wird und die Platte optimal an der Wand haften kann.
Wende den Kleber großzügig an den Rändern und in der Mitte an, aber achte darauf, nicht zu viel aufzutragen, damit der Kleber beim Andrücken nicht herausquillt. Eine gleichmäßige Kleberschicht sorgt für eine starke Haftung und eine dauerhafte Dämmung.


Schritt 3: Bauplatte anbringen
Jetzt ist es an der Zeit, die Bauplatte an der Fensterlaibung zu befestigen. Drücke die Platte fest gegen die Wand, sodass der Kleber gleichmäßig verteilt wird und die Platte sicher an ihrem Platz bleibt. Wenn nötig, überprüfe mit einer Wasserwaage, ob die Platte gerade angebracht ist.
Achte darauf, dass keine Lücken zwischen der Platte und der Wand entstehen, da dies die Dämmwirkung beeinträchtigen könnte. Wenn du mehrere Platten verwendest, achte darauf, die Kanten passgenau aneinanderzusetzen.
Schritt 4: Glättspachtel auftragen
Nachdem die Bauplatte befestigt ist, trage Ultrament Glättspachtel entlang der Kante zwischen der Bauplatte und der Wand auf. Der Spachtel sorgt dafür, dass keine Lücken oder Ritzen zwischen den Materialien entstehen, wodurch eine bessere Isolierung gewährleistet wird.
Verwende ein Glättmesser, um den Spachtel gleichmäßig zu verteilen. So wird eine saubere und glatte Verbindung zwischen der Dämmplatte und der Wand geschaffen, was zusätzlich zur stabilen Haftung beiträgt.


Schritt 5: Eckschutzschiene einbetten
Die Eckschutzschiene sorgt nicht nur für eine zusätzliche Stabilität der Dämmung, sondern schützt auch die Kanten vor mechanischen Schäden. Drücke die Eckschutzschiene in den frischen Glättspachtel, sodass sie vollständig in das Material eingebettet wird.
Tipp: Falls du mehrere Bauplattenstücke verwenden musst, um die Fensterlaibung zu dämmen, ist es sinnvoll, die Stoßfugen zwischen den Platten mit Ultrament Armierungsgewebe zu verstärken. Trage dazu zuerst Glättspachtel auf die Stoßfugen auf, lege das Gewebe darüber und spachtle es anschließend ein. So wird die Dämmung an den Übergängen zusätzlich gesichert und stabilisiert.
Schritt 6: Fläche vollflächig verspachteln
Nachdem die Eckschutzschiene eingebettet ist, trage eine zweite Schicht Glättspachtel auf die gesamte Fläche auf. Dies sorgt für eine glatte und gleichmäßige Oberfläche und verleiht der Dämmung zusätzliche Stabilität.
Achte darauf, dass der Spachtel glatt und gleichmäßig verteilt wird, sodass keine unschönen Unebenheiten oder Lücken zurückbleiben. Eine vollflächige Spachtelung sorgt auch dafür, dass die Dämmplatte besser vor Feuchtigkeit geschützt wird.


Schritt 7: Nach dem Trocknen Unebenheiten glätten
Nachdem der Spachtel vollständig getrocknet ist, kannst du mit einer Maurerkelle überschüssiges Material entfernen. Schleife dann die Oberfläche mit Schleifpapier oder einem Schleifgerät glatt, um alle Unebenheiten zu beseitigen.
Nimm dir Zeit, die Fläche gründlich zu schleifen, damit du eine gleichmäßige, glatte Oberfläche erhältst. Dies sorgt für ein ästhetisch ansprechendes Endergebnis und trägt zur Langlebigkeit der Dämmung bei.
Schritt 8: Endspachtelung auftragen
Um die Dämmung perfekt abzuschließen, trage eine abschließende Schicht Glättspachtel auf, um die Fläche vollflächig glatt zu bekommen. Diese Schicht sorgt nicht nur für ein schönes Finish, sondern schützt die Dämmplatte auch vor äußeren Einflüssen.
Lasse die Spachtelschicht ausreichend trocknen, bevor du mit dem nächsten Schritt fortfährst. Eine gute Trocknung ist wichtig, um Risse oder Unebenheiten zu vermeiden.


Schritt 9: Dämmung streichen
Zum Abschluss kannst du die gedämmte Fensterlaibung mit einer Wandfarbe deiner Wahl streichen. Dies sorgt für ein schönes, sauberes Erscheinungsbild und schützt die Dämmung zusätzlich vor äußeren Einflüssen.
Tipp:
Schütze Fensterrahmen und angrenzende Flächen mit Malerkrepp, um einen sauberen Rand zu erzielen. Achte darauf, die Farbe gleichmäßig aufzutragen und mehrere Schichten für eine bessere Abdeckung zu verwenden.
Fertig!


DIY Anleitung: Rollladenkasten dämmen
Weitere Energiespar-Tipps
Mit dieser einfachen, aber effektiven Maßnahme senkst du den Wärmeverlust und verhinderst gleichzeitig die Bildung von Schimmel in deiner Wohnung. Darüber hinaus trägst du zur Reduzierung deiner Heizkosten bei und sorgst für ein angenehmes Raumklima. Weitere nützliche Tipps zum energiesparenden Wohnen hier:


